15.07.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Weiterbildungspflicht für Makler fällt: Branche setzt auf Freiwilligkeit
Durch das neue Bürokratieentlastungsgesetz soll die gesetzliche Weiterbildungspflicht für Immobilienmakler wegfallen. Eine aktuelle Branchenumfrage zeigt nun, dass die Meinungen über das Ende der Pflicht zwar auseinandergehen, die Lernbereitschaft aber dennoch extrem hoch bleibt.
Laut einer aktuellen Branchenumfrage bewerten 49 Prozent der befragten Immobilienmakler das geplante Ende der gesetzlichen Pflicht positiv. Dagegen sehen 47 Prozent die Abschaffung kritisch und rund ein Viertel sorgt sich vor einem Qualitätsverlust in der Branche. Trotz des Wegfalls der Pflicht wollen sich 98 Prozent der Makler auch in Zukunft regelmäßig weiterbilden. Als Hauptgründe nennen die Befragten fachliche Fortbildungen sowie eine bessere Abgrenzung vom Wettbewerb. Bei den Themen stehen rechtliche Fragen mit 88 Prozent ganz vorne, gefolgt von Energie und Sanierung mit 63 Prozent sowie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz mit 51 Prozent. Passende Weiterbildungsangebote für den Makleralltag finden Profis direkt bei immowelt impuls.
Fünf Jahre nach der Flut: Pflichtschutz für Gebäude rückt näher
Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal haben viele Häuser in Deutschland noch immer keinen ausreichenden Versicherungsschutz. Um das zu ändern, plant die Bundesregierung nun eine verpflichtende Absicherung gegen Naturgefahren für alle Wohngebäude.
Zum Jahrestag der Flutkatastrophe zeigen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, dass bundesweit erst 59 Prozent der Wohngebäude gegen Elementarschäden wie Hochwasser versichert sind. Die Bundesregierung will diese Lücke schließen und plant laut Koalitionsvertrag eine Pflichtversicherung. Diskutiert wird eine echte Pflicht oder ein Modell, bei dem der Schutz automatisch gilt, sofern Eigentümer nicht aktiv widersprechen. Bestehende Verträge sollen zu einem Stichtag erweitert werden. Während die Versicherungsbranche eine echte Pflichtversicherung ablehnt, steht ein finaler Gesetzentwurf der Regierung noch aus. Für Eigentümer und Käufer könnte der Schutz jedoch bald zur Pflicht werden.
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PropTech-Markt boomt: Startups für Vermarktung und Verkauf legen kräftig zu
Der deutsche PropTech-Markt verzeichnet trotz eines massiven Einbruchs beim Wagniskapital ein neues Allzeithoch bei den Neugründungen. Besonders digitale Lösungen für die Vermarktung, Vermietung und den Verkauf von Immobilien gewinnen dabei stark an Bedeutung.
Laut dem neuen Blackprint-Report stieg die Zahl der aktiven PropTechs zum Stichtag Ende Juni auf das Rekordniveau von 1.568 Unternehmen. Gleichzeitig ging das Wagniskapital im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf rund 272 Millionen Euro zurück. Die meisten Gründungen und Investitionen verschieben sich in bestands- und betriebsnahe Segmente wie Energieeffizienz sowie Sanieren und Bauen. Der Anteil strategischen Kapitals aus der eigenen Immobilienbranche ist mit lediglich acht Prozent weiterhin sehr gering. Räumlich konzentrieren sich die Startups zunehmend auf die großen Metropolregionen, wobei das Gebiet Rhein-Ruhr das stärkste Wachstum verzeichnet.
Bundeswehr braucht Platz: Baustopp für zivile Projekte auf Militärflächen
Weil die Bundeswehr stark wachsen will, sucht sie in ganz Deutschland nach Platz für neue Soldaten. Der geplante Umbau von vielen alten Kasernen und Truppenübungsplätzen in Wohn- oder Gewerbegebiete wurde deshalb gestoppt.
Die Bundeswehr benötigt viel mehr Unterkünfte und Übungsflächen für die Ausbildung von neuen Soldaten. Aus diesem Grund hat die Armee den Verkauf und die zivile Nutzung von rund zweihundert ehemaligen Militärflächen vorerst gestoppt. Acht Standorte werden aktuell bereits sehr genau auf eine neue militärische Nutzung hin geprüft. Ein neues Gesetz sorgt dafür, dass dieser Prozess und die Rückgabe der Grundstücke an die Bundeswehr besonders schnell ablaufen können. Nur vierzig Flächen, die für die Armee nicht infrage kommen, werden wieder für normale Bauprojekte freigegeben. Bis zum Ende des Jahres sollen alle Prüfungen abgeschlossen sein.
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