13.03.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Goldgräberstimmung bei Bestandsimmobilien – Preise fallen, Chancen steigen
Während Neubauten und Wohnungen teurer werden, sinken die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser erneut. Der Europace Hauspreisindex zeigt: Gebrauchte Eigenheime könnten jetzt eine attraktive Kaufgelegenheit sein.
Im Februar blieb der Hauspreisindex insgesamt stabil, doch gebrauchte Häuser wurden erneut günstiger – die Preise sanken um 0,47 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind sie aber noch immer leicht gestiegen. Eigentumswohnungen verteuerten sich hingegen weiter, wenn auch nur minimal. Experten sehen einen anhaltenden Preisanstieg, da das Angebot knapp bleibt und Mieten weiter steigen. Trotz schwankender Bauzinsen bleibt der Markt in Bewegung. Wer ein Haus im Bestand sucht, könnte aktuell gute Chancen auf einen günstigeren Kaufpreis haben.
Atomkraft als Kostenfalle – warum Strom mit Erneuerbaren günstiger bleibt
Günstiger Atomstrom ist eine Mär: Neue Atomkraftwerke sind teuer, ihr Bau dauert lange und sie würden den Strompreis weiter in die Höhe treiben. Studien zeigen: Erneuerbare Energien sind die günstigere Alternative – vor allem in Kombination mit modernen Speicherlösungen.
Wind- und Solarstrom sind in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden, während Atomkraft hohe Baukosten und lange Bauzeiten mit sich bringt. Neue Reaktoren würden Milliarden kosten und den Ausbau erneuerbarer Energien bremsen. Zudem verursachen die Entsorgung und Lagerung radioaktiver Abfälle enorme Folgekosten auf Jahrhunderte. Stattdessen könnten flexible Lösungen wie Batteriespeicher, Wasserstoffkraftwerke und Pumpspeicherkraftwerke eine sichere und bezahlbare Stromversorgung gewährleisten. Experten sind sich einig: Ein stabiles Energiesystem braucht erneuerbare Energien – und keine teuren neuen Atomkraftwerke.
Fehlanreiz und Zockerei: Warum der Gaspreis im Sommer steigt
Die Heizperiode nähert sich langsam ihrem Ende. Somit sinkt auch der Gasverbrauch und nach Marktlogik sollte dann eigentlich auch der Preis sinken. Das Gegenteil ist der Fall: Der Gaspreis könnte im Sommer einen Höchstwert erreichen. Das liegt an geopolitischen Entwicklungen, Fehlanreizen der Politik und Zockerei.
Deutschlands Gasreserven sind derzeit auf rund ein Drittel der speicherbaren Menge geschrumpft. Im Normalfall decken sich die Energieversorger über den Sommer zu günstigen Preisen neu ein und verkaufen dann über den Winter, wo hohe Nachfrage herrscht, zu höheren Preisen an die Endverbraucher. Das wird dieses Jahr schwierig. Wer per Termingeschäft für den Sommer Gas ordern will, zahlt bis zu sechs Euro pro Megawattstunde (MWh) mehr. Dass der Preis im Sommer so steigt, liegt an einer Vielzahl an Faktoren. Russland liefert seit Januar endgültig kein Gas mehr nach Europa. Der Ausfall wird durch Flüssiggas kompensiert, dessen Weltmarktpreis aber deutlich volatiler ist. Zudem spekulieren viele Energieversorger darauf, dass das Gas-Angebot ab Sommer wieder steigt, weil beispielsweise die USA mehr nach Europa liefern. Obendrein hoffen viele Versorger, dass der Staat im Notfall einspringt – wie zuletzt mit Beginn des Krieges in der Ukraine geschehen – und die Speicher wieder auffüllen lässt. Die Kosten dafür tragen nämlich die Verbraucher über die Gasspeicherumlage. Der Gedanke bei vielen Energieversorgern scheint also: Warum jetzt für den Sommer teures Gas ordern, wenn am Ende die öffentliche Hand einspringt und die Endverbraucher die Zechen zahlen?
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Mario Draghi: Debt-Funds als Schlüssel für die Zukunft der Immobilienbranche
Ex-EZB-Präsident Mario Draghi rät auf der Mipim zu alternativen Finanzierungsmodellen für Bauprojekte. Besonders Debt-Funds könnten Banken ersetzen. Zudem fordert er niedrigere Energiekosten und stärkere Investitionen in Hightech.
Laut Draghi stehen Europa große Herausforderungen bevor: steigende Verteidigungsausgaben, Klimawandel und schwaches Wachstum. Private Geldgeber könnten helfen, da Banken durch strenge Regulierung eingeschränkt sind. Besonders bei Immobilienprojekten seien Debt-Funds eine flexible Lösung. Zudem müsse Europa die Gaspreise senken und erneuerbare Energien gezielt dort ausbauen, wo sie am meisten gebraucht werden. Auch Hightech-Industrien und dichte Städte könnten das Wachstum ankurbeln. Draghi appelliert an die Branche, Vertrauen in Europas Stärken zu haben und innovative Lösungen zu nutzen.
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Crowdfunding für Immobilien gescheitert: Plattform haftet
Ein Anleger investierte über eine Plattform in Immobilienprojekte – doch das Geld ist weg. Nun urteilte das Landgericht Ravensburg: Die Plattform haftet, weil sie nicht ausreichend über die Risiken aufgeklärt hat.
Der Mann hatte 14.500 Euro in drei Bauprojekte investiert, die über Crowdfunding finanziert wurden – also auf die Ansammlung von Kleinbeträge von etlichen Geldgebern. Doch ein Projekt hatte nicht einmal eine Baugenehmigung, und keines brachte die erhofften Erträge. Die Plattform hätte den Anleger besser über das hohe Risiko und die Möglichkeit eines Totalausfalls informieren müssen. Das Gericht entschied, dass er Schadensersatz erhält. Dieses Urteil könnte viele Kleinanleger betreffen, die ähnliche Verträge abgeschlossen haben.
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