18.09.2025
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Durchschnittliche Wohnfläche in Deutschland steigt
Die Deutschen leben heute auf mehr Fläche als je zuvor. Besonders gefragt sind Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen. Trotz steigender Wohnungszahlen bleibt der Markt angespannt, vor allem in den Städten.
Laut Statistischem Bundesamt lag die durchschnittliche Wohnungsgröße 2024 bei 94 Quadratmetern, pro Kopf standen 49 Quadratmeter zur Verfügung. Damit ist die Wohnfläche pro Person in den letzten zehn Jahren um 2,7 Quadratmeter gestiegen. Der Trend zu größeren Wohnungen hält seit Jahrzehnten an: 1991 lag der Wert bei nur 35 Quadratmetern pro Kopf. Besonders häufig sind in Deutschland Wohnungen mit drei Zimmern (Anteil: 23,1 Prozent) und vier Zimmern (Anteil: 25,9 Prozent) vertreten. Einzimmerwohnungen machen dagegen nur rund 4 Prozent des Bestands aus. Ende 2024 gab es in Deutschland insgesamt 43,8 Millionen Wohnungen, was 238.500 mehr als im Vorjahr waren. Dennoch fehlen weiterhin Hunderttausende Wohnungen, da die Nachfrage in den Städten hoch ist und die Zahl der Fertigstellungen nach Prognosen des Ifo-Instituts weiter sinken wird.
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Mehr Rendite für Netzbetreiber geplant: Drohen höhere Strompreise?
Die Bundesnetzagentur will die Gewinne für Netzbetreiber erhöhen, um Investitionen in die Energiewende anzureizen. Verbraucherverbände warnen, dass es in der Folge zu einem Anstieg der Strompreise kommen könnte.
Die Bundesnetzagentur plant, die Eigenkapitalverzinsung für Strom- und Gasnetzbetreiber anzuheben. Präsident Klaus Müller begründet den Schritt mit der Notwendigkeit, ein attraktives Umfeld für Investitionen in Netzausbau und Modernisierung zu schaffen. Rückendeckung erhält er von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die Deutschland im europäischen Vergleich als unattraktiv für Investoren bezeichnet. Netzbetreiber fordern seit Langem höhere Zinsen und argumentieren, dass die bisherigen Sätze nicht wettbewerbsfähig seien. Für Verbraucher könnten die Anpassungen jedoch höhere Strompreise nach sich ziehen, da Renditeerhöhungen meist über Netzentgelte weitergegeben werden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert die Pläne scharf und fordert stattdessen mehr Kosteneffizienz seitens der Netzbetreiber.
Stiftung Warentest warnt vor offenen Immobilienfonds
Einst galten sie als sichere Anlage, doch offene Immobilienfonds geraten zunehmend unter Druck. Die Renditen sind schwach und die Risiken höher als oft gedacht.
Das meint zumindest Stiftung Warentest: In einer Untersuchung von 19 Fonds lag die durchschnittliche 5-Jahres-Rendite lediglich zwischen minus 4,5 und plus 2,7 Prozent. Besonders kritisch sehen die Tester die geringe Flexibilität: Anteile müssen mindestens zwei Jahre gehalten und mit zwölf Monaten Vorlauf gekündigt werden, sonst bleibt oft nur ein Verkauf mit Abschlag an der Börse. Zudem kam es zuletzt zu deutlichen Abwertungen, etwa beim UniImmo Wohnen ZBI mit minus 17 Prozent oder beim Leading Cities Fund von Kanam mit minus 28 Prozent. Die früher geringe Risikoeinstufung vieler Fonds habe Anleger in falscher Sicherheit gewiegt. Wer bereits investiert hat, sollte darauf achten, dass offene Immobilienfonds nicht mehr als zehn Prozent des eigenen Portfolios ausmachen. Andernfalls rät Warentest dazu, Anteile abzustoßen.
So viel kosten Immobilien an Deutschlands Seen
Immobilien am Wasser bleiben begehrt. Die Preise ziehen in fast allen Regionen leicht an, besonders stark am Chiemsee und Starnberger See. Je nach Lage und Region müssen Käufer allerdings mit großen Preisunterschieden rechnen.
Der aktuelle See-Report von Von Poll Immobilien zeigt, dass Kaufimmobilien in erster Seereihe nach wie vor äußerst gefragt und teuer sind, während in zweiter oder dritter Reihe oft ein besseres Verhältnis von Preis und Lage besteht. An der Spitze liegt der Tegernsee mit durchschnittlich 9.595 Euro pro Quadratmeter, gefolgt vom Starnberger See mit 8.589 Euro und dem Königssee mit 7.350 Euro. Den stärksten Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete der Chiemsee mit 8,2 Prozent, während am Tegernsee die Preise nur um 0,5 Prozent zulegten. Auch andere Regionen wie der Wannsee oder der Bodensee bleiben hochpreisig, wenngleich die Preissteigerungen dort geringer ausfallen. Günstiger sind Immobilien in Thüringen oder Sachsen-Anhalt, etwa an der Bleilochtalsperre mit 1.515 Euro oder am Großen Goitzschesee mit 2.110 Euro, wo die Preise allerdings zweistellig zulegten.
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