06.11.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Wohnungsbau 2025 mit deutlichem Minus
Deutschland steuert 2025 auf deutlich weniger Wohnungsfertigstellungen zu, während Bedarf und Pläne steigen und die Branche trotz Gegenwind auf schnellere Verfahren, Nachverdichtung und neue Genehmigungsregeln setzt. Nach aktuellen Schätzungen werden rund 235.000 Wohnungen fertig, deutlich weniger als 2024 und 2023, nötig wären jährlich etwa 372.000. Ursache sind insbesondere eingebrochene Genehmigungen der Vorjahre und längere Bauzeiten, viele Projekte wurden nach dem Zinsanstieg 2022 verzögert oder gestoppt. Für 2026 wird ein weiterer Rückgang erwartet. Die Bundesregierung setzt mit einem zeitlich befristeten Bau Turbo auf vereinfachte Zulassungen und leichteres Aufstocken bestehender Gebäude. Parallel hellt sich die Stimmung auf, die Genehmigungen stiegen von Januar bis August 2025 um 6,5 Prozent, vor allem bei Mehrfamilienhäusern. Experten fordern zusätzliche Kostensenkungen und mehr Digitalisierung.
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Webinar: Neue Pflicht bei Wärmepumpen. Das müssen Sie bei der Abrechnung beachten.
Beim Einsatz von Wärmepumpen im Mehrfamilienhaus müssen Heizkosten jetzt nach Verbrauch abgerechnet werden. Was Sie jetzt tun müssen, um weiterhin rechtssicher abzurechnen: Das erfahren Sie im Webinar von ista am 27. November von 11 bis 12 Uhr.
Wohnungskonzern Vonovia erwartet operativen Rekordgewinn
Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat die Krise hinter sich gelassen und rechnet 2026 mit einem Rekordgewinn. Steigende Mieten, stabile Nachfrage und mehr Neubau treiben das Wachstum an. Nach Jahren der Stagnation konnte der Dax-Konzern in den ersten neun Monaten 2025 sowohl operativ als auch beim Cashflow deutlich zulegen. Das Unternehmen profitierte von einem Mietanstieg um 4,2 Prozent und einem konstant niedrigen Leerstand von 2,2 Prozent. Auch die Investitionen in Neubau und Bestand nahmen um 29 Prozent zu. Der scheidende Vorstandschef Rolf Buch zieht eine positive Bilanz und kündigt weiteres Wachstum an. Sein Nachfolger Luka Mucic soll Vonovia in eine neue Wachstumsphase führen, mit dem Ziel, das operative Ergebnis bis 2028 um rund 30 Prozent zu steigern.
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Energieversorger verklagen Gröner-Gruppe wegen unbezahlter Rechnungen
Energieversorger in mehreren Städten fordern Millionen von Bauunternehmer Christoph Gröner, dessen Firmen offene Rechnungen für Wasser und Heizung hinterlassen haben sollen, während Mieter um Versorgung und Wärme bangen. Nach Recherchen von MDR und „Zeit“ schulden Unternehmen der Gröner-Gruppe den Berliner Wasserbetrieben über eine Million Euro und weiteren Versorgern in Berlin und Leipzig hohe sechsstellige Summen. Mehrere Verfahren laufen, einige Klagen endeten bereits mit Zahlungsverurteilungen. Besonders betroffen sind Gewerbemieter, deren Heizungen zeitweise abgestellt wurden, und Bewohner eines Hauses in Köln, die mögliche Abschaltungen fürchten. Während mehrere Gröner-Firmen insolvent sind, betont sein Anwalt, dass alle Forderungen beglichen würden. Gröner selbst zeigt sich optimistisch, seine Unternehmensgruppe bleibe handlungsfähig.
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Schnell sein und Erfolgsgeschichte einreichen
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Ehrliche Anzeige sorgt für Aufsehen: Eigentümer bieten marodes Anwesen zum Verkauf
Mit Humor und Offenheit versuchen Eigentümer in Mittelfranken, ein jahrhundertealtes Haus zu verkaufen. Nach gescheiterten Maklerversuchen setzen sie auf klare Worte und bieten ihre „riesige Bruchbude“ nun direkt an. Das ehemalige Hotel „Rotes Ross“ in Vorra steht zum Teil unter Denkmalschutz und ist stark sanierungsbedürftig. In der Anzeige wird das Gebäude als „fetter Klotz am Bein“ beschrieben, das man endlich loswerden möchte. Nach rund 250 Besichtigungen und neun geplatzten Notarterminen suchen die Besitzer nun Käufer, die sich vom Zustand nicht abschrecken lassen. Die Forderung: ein realistisches Angebot statt symbolischer Preisangabe. Trotz seines maroden Zustands sorgt das Objekt wegen seiner schonungslos ehrlichen Beschreibung derzeit bundesweit für Aufmerksamkeit.
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