02.12.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
De-Globalisierung besorgt Immobilienwirtschaft und Schlüsselindustrien
Die Sorge vor einer neuen Weltordnung wächst. Experten in der Immobilienwirtschaft sehen einen deutlichen Anstieg globaler Risiken. Sie warnen, dass eine fortschreitende De-Globalisierung zentrale Branchen in Deutschland stärker treffen könnte, als vielen bislang bewusst ist. Laut einer PwC Befragung sehen 70 Prozent von mehr als 1.200 europäischen Immobilienexperten De-Globalisierung als Risiko für ihr Geschäft. Damit haben sich die De-Globalisierungsrisiken innerhalb von zwei Jahren verdoppelt und zählen inzwischen zu den größten Herausforderungen der Branche. De-Globalisierung bedeutet, dass Handel und Konsum künftig wieder stärker regional erfolgen als global. Der Trend zu regionalen Lieferketten und Handelshemmnissen belastet besonders exportorientierte Industrien wie Autohersteller, Maschinenbau und energieintensive Unternehmen. Gleichzeitig geraten Lieferketten unter Druck, während internationale Märkte schwerer zugänglich werden. Ökonomen sehen erste Anzeichen einer Fragmentierung des Welthandels, deren konkrete Folgen jedoch schwer zu beziffern sind. Klar ist, dass Deutschlands stark exportabhängige Wirtschaft vor strukturellen Anpassungen steht.
Immobilienfinanzierer: Barometer zeigt stabile Stimmung und mehr Neugeschäft im Kleinkreditsegment
Das Quartalsbarometer des Finanzierungsspezialisten BF.direkt zeigt, dass die Stimmung unter Immobilienfinanzierern weiterhin verhalten bleibt. Gleichzeitig zeichnet sich ein leichtes Wachstum im Neugeschäft ab und vor allem kleinere Finanzierungen bringen neue Bewegung in das Marktgeschehen. Der Stimmungsindex verharrt nahezu unverändert bei minus 7,04 Punkten, setzt aber die seit Ende 2023 beobachtete moderate Erholung fort. Rund 44 Prozent der Befragten melden steigende Neugeschäfte, begleitet von sinkenden Margen infolge eines intensiveren Wettbewerbs bei hochwertigen Projekten. Besonders gefragt sind Finanzierungen im Wohnsegment, während Mikroapartments und Logistik stabile Anteile halten. Auffällig ist der deutliche Zuwachs kleinvolumiger Kredite bis zehn Millionen Euro, deren Anteil auf fünfzig Prozent steigt. Große Finanzierungen über hundert Millionen Euro wurden hingegen nicht registriert.
Wenn die Bürgerinitiative das Logistikzentrum verhindert
Der Versandhandel wächst. Logistikhallen sind daher eine gefragte Immobilienklasse. Doch immer häufiger stoßen Unternehmen, Investoren und Projektentwickler auf erbitterten Wiederstand von Anwohnern. Diese stört an den großen Hallen neben ästhetischen Aspekten auch Verkehr, Lärm und Flächenversiegelung. Zahlreiche Projekte wurden daher schon in der frühen Planungsphase wieder begraben. Für Investoren wird die Suche nach geeigneten Standorten damit immer schwieriger. Viele Gemeinden lehnen neue Logistikhallen ab, weil sie Eingriffe in Landschaft, Infrastruktur und Lebensqualität befürchten. Beispiele aus Niedersachsen, Bayern und der Rhein-Main-Region zeigen, dass selbst große Projekte scheitern können. Investoren müssen deshalb früher informieren, transparenter kommunizieren und ökologische sowie infrastrukturelle Vorteile klar aufzeigen. Akzeptanz entsteht vor allem dort, wo nachhaltige Bauweisen, Revitalisierung alter Flächen und sichtbare lokale Wertschöpfung zusammenkommen.
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„Bau the Länd“: Neue Plattform für Baubehörden in BaWü
Baden-Württemberg hat mit eine neue digitale Wissensplattform für alles rund ums Bauen gestartet. Die Webseite unter dem Namen „Bau the Länd“ soll Bauherren, Planern, Behörden und Bürgern verständliche Infos liefern und den Austausch erleichtern. Damit reagiert das Land, pardon „Länd“, auf den Wunsch der Kommunen nach klareren Strukturen und mehr Einheitlichkeit. Das Bauministerium Baden-Württemberg hat die Plattform „Bau the Länd“ online gestellt, um Baurechtswissen zentral zu bündeln und den Austausch zwischen allen Beteiligten zu verbessern. Nutzer finden dort verständliche Inhalte, Rechtsänderungen, FAQs und Hinweise zum Virtuellen Bauamt. Perspektivisch ist ein interner Bereich für Baurechtsbehörden geplant, um vertrauliche Informationen zu teilen. Ziel ist mehr Transparenz, Effizienz und ein einheitlicher Wissensstand in den kommunalen Bauämtern.
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