22.01.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Kreditsummen in der Baufinanzierung steigen deutlich
Die durchschnittliche Kreditsumme bei Immobilienfinanzierungen ist im Dezember 2025 deutlich gestiegen. Sie erreicht den höchsten Stand seit 2022, was Hinweise auf veränderte Käuferstrategien und anziehende Preise liefert. Daten des Kreditvermittlers Dr. Klein zeigen, dass Darlehensnehmer im Schnitt 282.829 Euro aufnahmen und damit rund 5.000 Euro mehr als im Vormonat. Gründe sind ein geringerer Eigenkapitaleinsatz, eine höhere Bereitschaft zur Fremdfinanzierung sowie steigende Immobilienpreise in vielen Regionen, insbesondere in Metropolräumen. Für 2026 erwartet Dr. Klein eine Fortsetzung dieser Entwicklung und rät davon ab, auf sinkende Preise oder Zinsen zu warten. Gleichzeitig nahm die Nachfrage nach KfW Darlehen zu, während die Zinsbindungsdauer mit gut zehn Jahren nahezu unverändert blieb.
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Umstellung auf Wärmepumpe: Strittige Kostenregel für Gasanschlüsse vor dem Aus
Der Wechsel von Gas zur Wärmepumpe scheiterte für viele Eigentümer an hohen Zusatzkosten. Ein Gerichtsurteil stellt nun jedoch eine lang umstrittene Gebührenpraxis infrage und könnte den Heizungsumstieg spürbar erleichtern. Hintergrund sind Gebühren, die zahlreiche Netzbetreiber für die Stilllegung von Gasanschlüssen verlangten und die den Heizungstausch zusätzlich verteuerten. Für eine Versiegelung der Endleitung stellen Netzbetreiber teils vierstellige Gebühren in Rechnung. Das Oberlandesgericht Oldenburg entschied nun, dass diese Kosten nicht auf Verbraucher umgelegt werden dürfen. Die Richter wiesen damit die Auslegung der Niederdruckanschlussverordnung durch einen Netzbetreiber zurück. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Niedersachsen, eine Revision beim Bundesgerichtshof läuft noch. Verbraucherschützer raten Eigentümern, Rechnungen zu prüfen und gegebenenfalls unter Vorbehalt zu zahlen. Sollte das Urteil bestätigt werden, entfällt eine zentrale Kostenhürde beim Umstieg auf Wärmepumpen.
Neuer Beirat soll Glasfaserausbau in Wohngebäuden voranbringen
Der Glasfaserausbau in Wohngebäuden bleibt eine zentrale Herausforderung für die Branche. Führende Akteure der Immobilienwirtschaft haben gemeinsam mit der Telekom ein neues Gremium gegründet, das Lösungen praxisnah vorantreiben soll. In Berlin wurde dazu der Immobilienwirtschaftliche Beirat ins Leben gerufen, in dem Wohnungsunternehmen, Verwalter, Genossenschaften, Projektentwickler und Verbände vertreten sind. Ziel ist es, den Ausbau digitaler Gebäudeinfrastruktur langfristig zu unterstützen und den Dialog zwischen Immobilienwirtschaft und Telekommunikationsanbieter zu stärken. Im Fokus stehen Fragen zum Glasfaserausbau sowie weiterführende Digitalisierungsthemen wie sichere IT-Strukturen und digitale Prozesse in der Bewirtschaftung. Der Beirat soll regelmäßig tagen und auf langfristige Anforderungen von Eigentümern und Verwaltern ausgerichtet sein.
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Ikea steigt mit dynamischem Stromtarif in den Energiemarkt ein
Der Möbelkonzern Ikea will den deutschen Strommarkt aufmischen und plant mit einem neuen Tarif den direkten Einstieg ins Energiegeschäft. Der Tarif verspricht Haushalten flexible Preise könnte das Verbrauchsverhalten grundlegend verändern. Mit dem dynamischen Tarif „Svea Strom“ erhalten private Haushalte Zugang zu Preisen, die sich am Börsenstrom orientieren und sich alle 15 Minuten ändern. Kunden zahlen keinen festen Abschlag, sondern nur den tatsächlichen Verbrauch. Voraussetzung ist in der Regel ein intelligentes Messsystem, das Ikea bei Bedarf kostenfrei bereitstellt. Die Preise für den Folgetag stehen bereits am Vortag fest und sind per App einsehbar. Ikea wirbt mit deutlichen Einsparpotenzialen, weist jedoch auch auf Risiken hin, falls der Stromverbrauch nicht gezielt in günstige Zeiten verlagert wird.
Offene Immobilienfonds: „Die nächsten zwei bis drei Jahre bleiben schwierig“
Die Turbulenzen bei offenen Immobilienfonds sorgen für Verunsicherung am Markt. Commerz-Real-Chef Henning Koch sieht die Branche trotz Mittelabflüssen und einzelner Fondsschließungen nicht vor einer existenziellen Krise. Im Interview erläutert Koch, dass die nächsten zwei bis drei Jahre zwar schwierig bleiben dürften und auch 2026 weitere Mittelabflüsse zu erwarten seien, größere Fonds diese Phase jedoch überstehen könnten. Auslöser der aktuellen Diskussion sind hohe Abwertungen, ein vorübergehender Auszahlungsstopp bei einem kleineren Fonds sowie gerichtliche Entscheidungen wegen möglicher Falschberatung. Koch betont den langfristigen Charakter offener Immobilienfonds und warnt davor, sie als kurzfristig verfügbare Anlage zu betrachten. Gleichzeitig sieht er Chancen in Toplagen bei Büroimmobilien sowie in Infrastrukturinvestments über neue Fondskonzepte.
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