09.07.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
KI-Angriffe bedrohen Makler im Arbeitsalltag
KI-Assistenten sparen Zeit, können aber auch unbemerkt manipuliert werden. Eine neue Angriffsmethode schleust falsche Informationen in Arbeitsprozesse ein und stellt Makler vor neue Sicherheitsfragen.
Sogenannte Prompt Injection Angriffe zielen darauf ab, KI-Systeme über versteckte Anweisungen in Dokumenten, E-Mails oder Webseiten zu manipulieren. Die KI interpretiert diese Inhalte fälschlicherweise als Arbeitsauftrag und kann dadurch fehlerhafte oder verfälschte Informationen in Beratungsprotokolle, E-Mail Entwürfe oder Formulare übernehmen. So kann etwa eine unsichtbare Textzeile in einem PDF den KI-Assistenten dazu bringen, eine Kontoverbindung zugunsten eines Betrügers zu verändern, ohne dass der Nutzer dies bemerkt. Von diesen Betrugsmaschen sind auch Makler betroffen, die KI mit CRM-Systemen, Vergleichsrechnern oder Postfächern verknüpfen. Laut einer Feldstudie aus dem Jahr 2025 reicht reines Sicherheitstraining allein nicht aus, um solche Risiken wirksam zu begrenzen. Experten empfehlen deshalb technische Schutzmaßnahmen, klare Prozesse und nachvollziehbare Kontrollen, um den sicheren Einsatz von KI im Berufsalltag zu gewährleisten.
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Mit breitem Leistungsportfolio zum Erfolg: Wie ein Makler sein Team aus der Ferne führt und dennoch lokal gewinnt
Der Chef auf Mallorca, das Team in Itzehoe: Und dennoch läuft das Geschäft. Wie das funktioniert? Darum geht es in der neuen Folge von 2 Zimmer, Küche, Talk – dem immowelt Podcast mit echten Einblicken, ehrlichen Learnings und konkreten Praxistipps für Immobilienprofis.
Redhome Immobilien ist weit mehr als ein klassisches Maklerbüro – mit eigener Mediaagentur, Hausverwaltung und einem Handwerkerteam bietet die Firma einen Rundum-Service. Heute führt Thorben Andrich sein Unternehmen von Mallorca aus. Was er anders macht und warum „höflich penetrant“ seine Akquise-Philosophie ist, erzählt er uns exklusiv im Podcast.
Neues Heizungsgesetz könnte noch diese Woche kommen
Das neue Heizungsgesetz steht vor dem Beschluss. Noch in dieser Woche sollen Bundestag und Bundesrat über die Reform beraten. Eine Eilklage könnte das Vorhaben aber noch ausbremsen.
Der Wirtschafts- und Energieausschuss des Bundestags hat den Weg für das Gebäudemodernisierungsgesetz freigemacht. In den kommenden Tagen sollen das Bundestagsplenum und anschließend der Bundesrat darüber entscheiden. Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, hängt jedoch auch von einer ausstehenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ab. Die Linksfraktion hatte im Eilverfahren kritisiert, dass die Koalition das Gesetz zu schnell vorantreibe und wichtige Informationen zu den Auswirkungen der Reform fehlten. Nach den Plänen der Bundesregierung sollen Öl und Gasheizungen weiterhin betrieben und neu eingebaut werden dürfen. Neu installierte Anlagen müssen jedoch ab 2029 schrittweise steigende Anteile von Biogas oder -öl nutzen.
Kampf gegen schlechtes Image: Maklerin bricht Lanze für die gesamte Branche
Lokal verwurzelt, sozial engagiert und mit viel Herzblut bei der Sache: Mit diesem Erfolgsrezept überzeugte Peggy Stüber die Jury beim Deutschen Immobilienpreis und wurde als Local Hero ausgezeichnet. Im Interview erklärt die Maklerin aus dem Westerwald ihr Erfolgsgeheimnis und warum sie gegen das schlechte Image des Maklerberufs kämpft.
Erst mit 48 Jahren stürzte sich die Peggy Stüber ins Abenteuer Selbstständigkeit und gründete ihr eigenes Makler-Büro. Mit Erfolg, denn heute ist sie eine Instanz im Westerwald. „Leider, leider ist der Maklerberuf noch immer mit einem sehr schlechten Image behaftet“, klagt Stübner. Einen Imagewandel für ihren ganzen Berufsstand zu vollziehen, sieht sie daher auch als ihre Aufgabe. Ein neutraler Branchen-Award wie der Deutsche Immobilienpreis sei dafür auch ein wichtiges Puzzleteil.
Blockade zwecklos: Eigentümer müssen Ursachenforschung bei Schäden dulden
Ein aktuelles Gerichtsurteil stärkt die Handhabe gegen blockierende Parteien einer Eigentümergemeinschaft bei akuten Gebäudeschäden. Eigentümer dürfen notwendige Reparaturen und Untersuchungen zur Schadensabwehr in den eigenen Räumen nicht verhindern.
Das Landgericht Berlin urteilte, dass der Schutz des Gemeinschaftseigentums Vorrang vor dem individuellen Eigentumsrecht und der Unverletzlichkeit der Wohnung hat. Im konkreten Fall führte ein unkontrollierter Wasseraustritt zu Feuchtigkeitsschäden in einer Wohnungseigentumsanlage. Da die Ursache nur in einer bestimmten Eigentumswohnung geklärt werden konnte, die Eigentümer jedoch den Zutritt verweigerten, erwirkte die Gemeinschaft erfolgreich eine einstweilige Verfügung. Das Gericht betonte, dass Eigentümer notwendige Maßnahmen zur Schadensabwehr nicht blockieren dürfen. Diese Duldungspflicht gilt ebenso für vermietete Objekte; Vermieter müssen entsprechend auf ihre Mieter einwirken, um den Zugang zeitnah zu ermöglichen.
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Bauforscher schlagen Alarm: Normenflut lässt Baukosten explodieren
Immer neue Vorschriften treiben die Baukosten in die Höhe. Zwei Bauforschungsinstitute sehen darin einen wichtigen Grund für den Rückgang der Bautätigkeit und schlagen Vereinfachungen vor.
Die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (Arge) und das Institut für Bauforschung (IFB) kritisieren die wachsende Zahl an Normen im Bauwesen. Nach ihrer Einschätzung geht rund ein Fünftel des starken Baukostenanstiegs seit 2020 auf neue oder geänderte Normen zurück. Besonders Vorgaben zur Energieeffizienz und zum Schallschutz machten Bauprojekte komplexer und teurer, ohne die Gebäudequalität spürbar zu verbessern. Stattdessen nähmen Aufwand und Bauschäden zu. Als Ausweg empfehlen die Institute den Gebäudetyp E. Der Planungsansatz setzt auf weniger Bürokratie und verzichtet auf Ausstattungsmerkmale, die aus Sicht der Experten für die Nutzung nicht zwingend erforderlich sind.
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