16.07.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Stimmung am Immobilienmarkt hellt sich auf
Der Immobilienmarkt zeigt im Juli deutliche Erholungstendenzen. Ein wichtiger Stimmungsindikator steigt gegenüber dem Vormonat spürbar, fast alle Bereiche legen zu. Ob die Talsohle wirklich erreicht ist, bleibt aber offen.
Das Deutsche Hypo Immobilienklima ist im Juli um 9,1 Prozent auf 86,6 Punkte gestiegen. Damit liegt der Wert nur noch 7,5 Prozent unter dem Niveau von Anfang 2026. Besonders deutlich legte das Investmentklima zu, mit einem Plus von 10,2 Prozent auf 82 Punkte. Das Ertragsklima stieg um 7,8 Prozent auf 91,1 Punkte. Auch alle anderen Bereiche wie Wohnen, Büro und Logistik verzeichneten Zuwächse. Laut Deutscher Hypo stabilisiert sich der Investmentmarkt langsam, Käufer und Verkäufer nähern sich bei den Preisen wieder an. Gleichzeitig bleiben die Zinsen hoch und geopolitische Risiken, etwa im Nahen Osten, sorgen weiter für Unsicherheit. Für eine echte Entwarnung sei es noch zu früh.
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Neu auf immowelt impuls: Exposétexte mit KI erstellen – so geht’s
Exposétexte zu erstellen, muss nicht aufwendig sein. Ob ChatGPT, Gemini oder Perplexity: Viele KI-Tools eignen sich hervorragend für die Immobilienvermarktung. Aber wie nutzt man sie so, dass am Ende auch wirklich fehlerfreie und überzeugende Texte herauskommen?
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Wo der Wohnungsbau anzieht: Metropolen dominieren
Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland steigt spürbar. Doch wo entstehen die neuen Wohnungen tatsächlich? Eine aktuelle Analyse zeigt, welche Städte und Regionen bis 2028 den größten Zuwachs verzeichnen werden.
Von Januar bis April 2026 wurden laut Statistischem Bundesamt bundesweit 83.700 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark legten Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser zu (+14,7 Prozent). Eine Geomap-Analyse der Real Estate Pilot AG zeigt zudem, wo aktive Wohnbauprojekte tatsächlich entstehen. Berlin führt mit 416 Projekten und 43.520 geplanten Wohnungen bis Ende 2028 klar vor München (19.486) und Hamburg (16.526). Auch Leipzig, Düsseldorf, Köln und Frankfurt verzeichnen hohe Werte. Außerhalb der Top-8-Städte sticht Nürnberg mit 7.977 geplanten Wohnungen hervor. Der Wohnungsbau konzentriert sich vor allem auf wirtschaftsstarke Regionen in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, ländliche Gebiete bleiben zurück.
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Weniger Bürokratie für Genossenschaften – profitiert der Wohnungsbau?
Das Bundeskabinett hat gestern eine Reform für Genossenschaften beschlossen, um die Rechtsform attraktiver zu machen. Gründung und Verwaltung sollen künftig schneller und digitaler ablaufen. Das könnte auch Vorteile für den Wohnungsbau bringen.
Der Entwurf aus dem Justizministerium bringt mehrere Erleichterungen für Genossenschaften. Verträge sollen künftig ohne Unterschrift möglich sein, eine einfache schriftliche Mitteilung reicht aus. Versammlungen dürfen online stattfinden. Neu ist zudem eine klare Frist: Registergerichte müssen eine Genossenschaft innerhalb von 20 Tagen eintragen, bisher gibt es keine Vorgabe. Eine bessere Datenbank soll zeigen, welcher Prüfungsverband zuständig ist. Um unseriöse Anbieter besser zu erkennen, bekommen diese Verbände mehr Rechte und werden stärker staatlich kontrolliert. Wer nur Geld anlegen will, darf künftig maximal die Hälfte der Mitglieder stellen. Auch kleinere Genossenschaften mit bis zu 150 Mitgliedern können ihren Vorstand stärker an Mitgliederbeschlüsse binden. Ministerin Hubig sieht Genossenschaften als wichtigen Beitrag zu bezahlbarem Wohnraum.
Wohnkosten belasten Studierende: Mehr als die Hälfte des Einkommens geht für Miete drauf
Wer studiert und nicht mehr bei den Eltern wohnt, zahlt einen erheblichen Teil des Einkommens für die eigene Wohnung. Eine neue Erhebung zeigt, wie stark Studierende im Vergleich zur Gesamtbevölkerung durch Wohnkosten belastet sind. Die Unterschiede zwischen Wohnformen fallen dabei deutlich aus.
Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamts gaben Studierende mit eigener Haushaltsführung im vergangenen Jahr durchschnittlich 54 Prozent ihres verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnen aus, in der Gesamtbevölkerung liegt der Wert bei 24 Prozent. Alleinlebende Studierende zahlten mit 56 Prozent sogar noch mehr, wer mit anderen Studierenden zusammenwohnt, kam auf rund 49 Prozent. Als überlastet durch Wohnkosten galten 65 Prozent der Studierenden mit eigenem Haushalt, in der Gesamtbevölkerung waren es 11 Prozent. Die Hälfte dieser Studierenden verfügte über weniger als 963 Euro monatlich. Den größten Einkommensanteil erzielten sie aus eigener Erwerbstätigkeit, Bafög und Stipendien machten nur 14 Prozent aus.
Aktuelle Beiträge
MagazinIst das Ende des Verkäufermarkts bereits in Sicht?

