20.04.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
EZB verschiebt Zinserhöhung wegen Iran-Krieg bis mindestens Juni
Die EZB hebt die Zinsen vorerst nicht an. Grund ist die unsichere Lage durch den Iran-Krieg. Wie es weitergeht, hängt stark davon ab, wie sich Inflation und Wirtschaft entwickeln.
Eine Entscheidung soll frühestens im Juni fallen. Hintergrund ist die unsichere wirtschaftliche Entwicklung infolge des Iran-Kriegs. Laut EZB ist derzeit schwer abzuschätzen, wie stark sich die Lage auf Inflation und Wachstum auswirkt. Zwar sind die Preise zuletzt gestiegen, vor allem wegen höherer Energiekosten. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass höhere Zinsen die ohnehin schwache Konjunktur zusätzlich belasten. Auch Marktteilnehmer rechnen daher zunächst nicht mit einem Zinsschritt. Die Notenbank verfolgt eine abwartende Strategie und will weitere Daten auswerten, bevor sie über den nächsten Schritt entscheidet.
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Baugenehmigungen steigen deutlich, doch Baustarts bleiben aus
Zu Jahresbeginn werden wieder deutlich mehr Wohnungen genehmigt. Die Branche sieht darin ein positives Signal, doch steigende Kosten und Unsicherheiten könnten viele Projekte verzögern. Entscheidend bleibt, ob aus Genehmigungen auch tatsächliche Bauvorhaben werden.
In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden laut Statistischem Bundesamt deutlich mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Besonders im Februar legten die Zahlen spürbar zu. Ein Großteil der genehmigten Einheiten entfällt auf Neubauten. Die Bauindustrie bewertet die Entwicklung zwar als positives Signal, warnt jedoch davor, daraus automatisch auf steigende Bautätigkeit zu schließen. Hohe Baukosten, umfangreiche Auflagen und bürokratische Hürden verzögern weiterhin viele Projekte. Zusätzlich belasten geopolitische Risiken und mögliche steigende Zinsen die Investitionsbereitschaft. Laut ifo Institut hat sich die Stimmung im Wohnungsbau zuletzt wieder eingetrübt, vor allem wegen wachsender Unsicherheit bei der Finanzierung.
Deutschland bleibt Mieterland, Eigentum für viele unerreichbar
Der Wunsch nach Wohneigentum ist in Deutschland so gering wie in kaum einem anderen Land Europas. Hohe Kosten und lange Sparzeiten erschweren den Kauf zusätzlich und bremsen viele Interessenten aus.
Deutschland weist laut einer Umfrage von Remax die niedrigste Nachfrage nach Wohneigentum in Europa auf. Ein großer Teil der Befragten hat kein Interesse am Kauf einer Immobilie, während gleichzeitig die Mietquote deutlich über dem europäischen Durchschnitt liegt. Als Gründe nennen viele Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation sowie den Wunsch nach Flexibilität. Auch hohe Kaufnebenkosten und finanzielle Belastungen spielen eine zentrale Rolle. Besonders auffällig ist die lange Ansparzeit für Eigenkapital, die im europäischen Vergleich am höchsten ausfällt. Experten sehen darin ein strukturelles Problem und verweisen auf unzureichende staatliche Förderung sowie hohe Erwerbskosten.
Neue Allianz soll serielles Sanieren deutlich beschleunigen
Fünf Unternehmen bündeln ihre Kräfte, um serielle Sanierungen voranzubringen. Ziel ist es, Hürden abzubauen und die Sanierungsquote deutlich zu steigern, denn der Handlungsdruck im Gebäudebestand wächst.
Mit der Deutschen Allianz für Serielle Sanierung haben mehrere Unternehmen eine neue Interessenvertretung gegründet. Ziel ist es, Politik und Wohnungswirtschaft stärker für industrielle Sanierungslösungen zu gewinnen. Hintergrund ist die aktuell niedrige Sanierungsquote, die deutlich unter den angestrebten Werten liegt. Die Initiative fordert unter anderem einfachere Förderstrukturen, einheitliche Regeln und schnellere Genehmigungen. Laut Deutscher Energie-Agentur sind die meisten Wohngebäude in Deutschland noch nicht ausreichend modernisiert. Gleichzeitig zeigen Studien, dass serielle Sanierungen schneller und kostengünstiger umgesetzt werden können. Die Allianz sieht darin einen zentralen Hebel, um Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen.
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